Bruce war ein Junge, der in den USA lebte. Als er eines Tages einen Missionar traf, dachte er: vielleicht mache ich ja mal diesen Beruf! Bruce interessierte sich besonders für Venezuela.
Als er 19 Jahre alt war, flog er dorthin. Er hörte, dass es dort das Volk der Bari gab. „Geh da aber nie
hin“, sagten die Leute, „diese Menschen haben schon Besucher mit Pfeilen getötet!“ Bruce reiste trotzdem dorthin. Er landete im heißen Dschungel, alles war unheimlich.
Als er bei den Bari ankam, schossen sie ihm zur Begrüßung einen Pfeil ins Bein. Er wurde krank.
Bruce reiste traurig wieder ab. Doch er wollte nicht aufgeben.
Nach zwei Jahren kehrte er wieder in den Dschungel zurück. Auf kleinen Wegen legte er immer wieder Geschenke für die Bari hin, z. B. Salz oder Buschmesser. Nach acht Wochen nahmen ihn die
Männer mit ins Dorf. Sie schlossen Frieden mit ihm und nannten in „Bruchko“. Allerdings verstand Bruce
lange Zeit ihre Sprache nicht. Er fühlte sich einsam, sagte aber trotzdem: „Jesus, ich vertraue dir!“
Da lernte er Bobby kennen, seinen neuen Freund. Bobby half ihm, die Sprache und das Volk besser kennenzulernen.
So konnte Bruce den Bari bei Krankheiten helfen und ihnen zeigen, wie sie gesünder leben konnten. Er wollte ihnen natürlich auch von Jesus erzählen, aber das war schwierig. Deshalb betete er: „Jesus, diese Menschen brauchen dich. Zeige dich ihnen!“ Erst nach 5 Jahren war es so weit, dass ihm die Menschen aufmerksam zuhörten, wenn er von Jesus erzählte. Aber dann vertrauten viele der Bari Jesus ihr Leben an. Wie gut, dass Bruce so mutig gewesen war! Wir merken: Mut ist nicht, keine Angst zu haben, sondern trotz Angst mutig mit Jesus vorwärtszugehen und mit ihm starke Dinge zu erleben!

Witz
Wird ein Faultier von zwei Schildkröten überfallen.
Fragt die Polizei das Faultier: „Können Sie die Täter beschreiben?“
Sagt das Faultier: „Nein, es ging alles so schnell.“
