Der Lobpreis-Kongress auf dem Schönblick
Mehr als nur ein Lied
Die Sommerpause lädt ein, innezuhalten und sich neu auszurichten. Gerade in einer Zeit, in der vieles an uns zieht, gewinnt Lobpreis eine besondere Bedeutung. Anbetung ist weit mehr als gemeinsames Singen: Sie öffnet einen Raum für Begegnung mit Gott – nicht nur im Gottesdienst, sondern mitten im Alltag.
Es tut gut, den Blick von sich selbst zu lösen und auf Gott zu richten. Besonders in stressigen Momenten kann ein Lied, ein Gebet, ein stiller Lobpreismoment heilsam wirken. Musik beruhigt, Worte werden zu Brücken – ehrlich, suchend, manchmal wiederholend – und führen uns tiefer in Beziehung. Gerade in Wiederholungen steckt oft viel Tiefe.
Es lohnt sich, das auszuprobieren und seinen eigenen Zugang zu suchen. Denn das Lob Gottes hat eine Kraft, die Paulus’ Gefängnismauern erzittern und wortwörtlich Türen aufgehen ließ.
Was für ein Segen kann entstehen, wenn gemeinschaftlicher Lobpreis die Tempel unserer Gemeinden und Herzen erfüllt?
Immanuel Mauz
Gemeindemusiker und Musikschullehrer am Schönblick
Vier Tage voller Impulse, Musik und Begegnungen
Vom 10. bis 13. September 2026 wird der Schönblick in Schwäbisch Gmünd erneut zum Treffpunkt für Menschen, die sich mit Lobpreis, Gemeindearbeit und christlicher Kultur beschäftigen. Der WORSHIP GENERATIONS-Kongress geht in die nächste Runde. Er hat sich in den vergangenen Jahren zu einer festen Größe im deutschsprachigen Raum entwickelt.
„Wir wollen keinen Kongress für eine bestimmte Szene veranstalten, sondern Menschen zusammenbringen, die Gott suchen und sich austauschen möchten“, sagt Schönblick-Direktor Martin Scheuermann. „Gerade die Mischung der Generationen macht den besonderen Charakter dieser Tage aus.“ Die Veranstaltung richtet sich nicht nur an Musiker oder Lobpreisleiter, sondern auch an Gemeindemitarbeiter, Ehrenamtliche, Jugendleiter, Familien und alle, die neue Impulse für Glauben und Alltag suchen. Das Programm bietet eine Mischung aus Plenumsveranstaltungen, Konzerten, Seminaren, Workshops und persönlichen Begegnungen.
Der Name des Kongresses ist bewusst gewählt: Junge Musiker treffen auf erfahrene Lobpreisleiter, langjährige Christen begegnen Menschen, die erst seit Kurzem im Glauben unterwegs sind. Unterschiedliche Prägungen sollen nicht trennen, sondern ins Gespräch bringen.
Auch 2026 sind bekannte Namen der deutschsprachigen Worship-Szene dabei, darunter die Feiert Jesus!- Band, Albert Frey, Arne Kopfermann, Lothar Kosse, Central Arts sowie Künstler aus dem Gebetshaus Augsburg. Ergänzt wird das Programm durch Referenten, Seminare und praktische Workshops.
„Uns ist wichtig, dass Besucher nicht nur zuhören, sondern etwas für ihre Gemeinde, ihre Mitarbeit oder ihren persönlichen Glauben mitnehmen“, erklärt Scheuermann. „Deshalb setzen wir auf praxisnahe Angebote und Raum für Begegnungen.“
Ein besonderes Merkmal ist die Verbindung von geistlichen Inhalten und konkreter Anwendung. Themen wie Lobpreis, Gemeindekultur, Leiterschaft, Kreativität, Gebet und persönliche Entwicklung finden ebenso Platz wie musikalische Weiterbildung und Austausch.
Der Schönblick bietet dafür ideale Voraussetzungen mit Veranstaltungsräumen, Übernachtungsmöglichkeiten und vielen Begegnungsflächen. „Viele Besucher kommen immer wieder. Das zeigt uns, dass hier Beziehungen entstehen und Menschen Wertvolles für ihren Alltag mitnehmen“, sagt Scheuermann. „Gerade nach dem schwierigen Start in der Pandemiezeit freut uns das sehr.“
Die Veranstalter rechnen erneut mit Gästen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Interessierte sollten sich frühzeitig anmelden unter www.schoenblick.de. „Wir freuen uns auf vier Tage mit inspirierenden Impulsen und vielen Begegnungen“, so Scheuermann.
